Chemnitzer Liberale wählen Kreisvorstand neu

Die Mitglieder des FDP Kreisverbandes Chemnitz trafen sich am gestrigen Samstag zu ihrem 29. ordentlichen Kreisparteitag, zur Neuwahl ihres Kreisvorstandes für die kommenden zwei Jahre.

Zum Kreisvorsitzenden wählten die Mitglieder, des aktuell 106 Mitglieder umfassenden Kreisverbandes, den langjährigen Stadtrat und selbständigen Bäckermeister Wolfgang Meyer.

Dessen Stellvertreter sind Eduard Jenke (39, Dipl.-Kaufmann) und Frank Müller-Rosentritt (35, Bundestagsabgeordneter). Neuer Schatzmeister ist Kristian Voigt (39, Geschäftsführer). Kraft Amtes ist weiterhin Gordon Tillmann (44, Stadtrat und selbständiger Dachdeckermeister) Mitglied des Präsidiums.

Zum weiteren Vorstand gehören als Schriftführerin Julia Kieselstein (36, Kommunikationswissenschaftlerin), sowie als Beisitzer Hai Bui (25, Student), Frauke Meier (54, Diplom-Chemiker), Daniel Tauscher (32, Immobilienwirt), Yvonne Kilian (39, Diplom-Sozialpädagogin), Holger Richter (61, Immobilienkaufmann) und Jens Kieselstein (37, Geschäftsführer). Als Vertreter des Jugendverbandes, der dazu das Vorschlagsrecht hat, wählten die Mitglieder Lukas Kurz (20, Auszubildender).

Wolfgang Meyer, FDP-Kreisvorsitzender, äußerte sich nach seiner Wahl wie folgt:

„Persönlich freue ich mich natürlich über das ausgesprochene Vertrauen der Mitglieder. Vielmehr freut mich jedoch die breite Mischung von unterschiedlichen Charakteren und damit auch Ideen im neuen Kreisvorstand. Zudem wählten die Mitglieder mit Frauke Meier, Daniel Tauscher und Kristian Voigt zugleich erst im vergangenen Jahr neu eingetretene Mitglieder in das Gremium.

Als Kreisvorstand werden in dieser Konstellation, mit dem Rückenwind der Bundestagswahl und einem eigenen Bundestagsabgeordneten in unseren Reihen, nun die Kommunal- und Landtagswahlen im kommenden Jahr inhaltlich und personell vorbereiten. Hierzu wohlen wir in Arbeitsgruppen mit unseren Mitgliedern zusammen die Vorarbeit leisten.

Wichtiger und dem voran werden uns öffentliche und regelmäßige Veranstaltungen für und mit den Chemnitzerinnen und Chemnitzern sein. Wir wollen nicht nur wie andere den Leuten „auf M… schauen“, sondern mit ihnen ins Gespräch kommen, um Ansätze und Lösungen für unsere Stadt und unser Land zu erarbeiten.“