FDP spricht sich für weitere Gesprächszeit bis September bei City-Bebauung aus
Die Chemnitzer FDP unter Vorsitz von Wolfgang Lesch spricht sich im Zusammenhang mit der Stadtratsvorlage zum Umzug des Bürgeramtes aus dem Peretz-Haus in die Innenstadt, die in der kommenden Woche im Stadtrat beraten und beschlossen werden soll, für weitere Gesprächszeit aus.
„Es gibt aus unserer Sicht keine dringende Notwendigkeit warum die Vorlage nicht auch erst im September beschlossen werden könnte. Wir sind der Ansicht, dass man die Zeit bis dahin nutzen sollte, um nochmals Gespräche mit allen Bewerbern des engeren Kreises zu führen, also der Unger Group, der Projektgesellschaft Hauptpost und auch und insbesondere der TLG mit ihrem Angebot für das RAWEMA Gebäude. Wir sprechen uns zwar ausdrücklich für eine Bebauung des Baufeldes 3 aus, diese muss aber keinesfalls in der Errichtung eines vergleichsweise teuren Bürgeramtes zu sehen sein.“ so Wolfgang Lesch kritisch zur aktuellen Debatte.
„Es erweckt den Anschein, dass der Ausgang der Ausschreibung schon von vornherein feststand. Fragwürdig ist für uns aus welchem Grund man in der Vorlage häufig auf städtebauliche Vorteile durch einen Neubau des Bürgeramtes auf B3 spricht, dabei aber zu keinem Zeitpunkt die Meinung des Fachausschusses, nämlich des Planungs- Bau- und Umweltausschusses, eingeholt hat. Es ist aus unserer Sicht nicht vertretbar den Chemnitzerinnen und Chemnitzern die Mehrkosten die im Vergleich auftreten für die nächsten Jahre aufzubürden. Gerade vor dem immensen Leerstand in Bestandsobjekten muss eine Entscheidung mit Augenmaß und nicht nach dem Wollen der Oberbürgermeisterin gefällt werden.“ so Lesch abschließend.
Eduard Jenke
Pressesprecher
FDP Chemnitz
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Fax. 0371 / 590 5692
Verfasser: eduard.jenke (04.07.2008)
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