Zukunft „Made in Chemnitz“ – Frank Müller-Rosentritt fordert Gesamtstrategie für den Technologiestandort Chemnitz

(Berlin/Chemnitz, 23.11.2017) Der Chemnitzer FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt teilt anlässlich der Mitteilung zu einem neuen Forschungszentrum für Wasserstoffantriebe in Chemnitz mit:

„Ich gratuliere TU-Professor Thomas von Unwerth herzlich zu seinem großen Erfolg auf der Delegationsreise von Ministerpräsident Tillich nach China. Mit der Investition von 120 Millionen Euro für den Bau von Wasserstoff getriebenen Antrieben schärft Chemnitz sein Profil als Technologie- und Zukunftsstandort. Hier entsteht Zukunft „Made in Chemnitz“.

Der Schwung dieser Entwicklung muss jetzt nachhaltig genutzt werden, denn jeder zukunftssichere Arbeitsplatz, der neu entsteht, stärkt die Zukunft unserer Region. Deshalb fordere ich alle politisch Verantwortlichen und die Vertreter der Wirtschaft auf, eine Strategie aufzustellen, die sich gezielt mit den Fragen und Herausforderungen internationaler Investitionen befasst. Ich bin mir sicher, dass weitere Unternehmen am Standort investieren, wenn wir ihnen ein optimales Umfeld dafür bieten können.

So dringend wie nie zuvor sind Wirtschaft und Politik gefordert, die großen Zukunftsthemen Klima, Mobilität und moderne Technologien in den Fokus zu nehmen. Das sehen wir nicht zuletzt an den leidenschaftlichen Debatten dazu im Deutschen Bundestag. In dem Zusammenhang plädiere ich dafür, Ökonomie und Ökologie nicht ideologisch gegeneinander auszuspielen, sondern für Lösungen mit Augenmaß. Damit auch kleine und mittlere Unternehmen in Forschung und Entwicklung investieren können, sollten wir nach jahrelanger Diskussion endlich die steuerliche Forschungsförderung für KMU in Form einer Gutschrift auf die Steuerlast zielgerichtet einführen. Dafür gibt es mittlerweile eine breite Mehrheit im Deutschen Bundestag.“