Provisorische Straßenflickschusterei als Dauerzustand kostet Nerven und viel Geld

JensWeisAlle Jahre wieder häufen sich während der Wintermonate die Schlaglöcher auf den Straßen. Jahr für Jahr kommt es zur üblichen Flickschusterei. Hierzu erklärt Jens Weis (FDP-Oberbürgermeisterkandidat):

„Wer in den vergangenen Wochen häufig auf den innerstädtischen Straßen unterwegs war, wird es bereits bemerkt haben: Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Für die Verkehrsteilnehmer wird das Fahren auf unseren Straßen immer mehr zum Hindernisparcours.

Das Flicken der Löcher wird aber zunehmend zur reinen Geldverschwendung. Anstatt dass die Schlaglöcher sauber ausgeschnitten und mit Asphalt verfüllt werden, wird lediglich Flickschusterei betrieben. Das Schlagloch wird eifrig mit etwas Bitumen verfüllt und bereits in dem Moment ist klar, dass es innerhalb kürzester Zeit erneut auftauchen wird.

Anstatt das Geld für kurzfristige Flickschusterei aus dem Fenster zu schmeißen, ist es nötig, die Schlaglöcher fachgerecht instand zu setzen. Werden die Schlaglöcher sauber ausgeschnitten und neu verfüllt, ist das Risiko, dass die Straßendecke erneut zur Schlaglochpiste wird erheblich geringer.

Umso unverständlicher ist es, wenn unsere Stadt über Jahre hinweg keine ausreichenden Mittel für die Sanierung der kommunalen Straßen bereitstellt. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Gelder für intakte Straßen ausgegeben werden. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung sind die Schlaglochpisten schädlich.

Aus meiner Sicht ist es ist dringend erforderlich, dass, sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, provisorische Flickschustereien durch fachgerechte Lösungen ersetzt werden, um nicht einen Dauerauftrag für ein und dasselbe Loch auf die Folgejahren auszulösen. Ein nachhaltiger Haushalt muss dies berücksichtigen, um Kosten für teure grundhafte Ausbaumaßnahmen zu vermeiden.“