Neue Autobahn-Hinweisschilder sollten Motive des Steinernen Waldes und des Industriemuseums bekommen

Angesichts der heutigen Presseveröffentlichung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Novellierung der Vorschriften für die touristischen Unterrichtungstafeln an Autobahnen, schlägt Wolfgang Meyer, FDP-Fraktionsvorsitzender im Chemnitzer Stadtrat, vor, diese Chance für die Abbildung des Steinernen Waldes und des Industriemuseums zu wählen:

„Wenn man etwas Besonderes vorweisen kann, dann sollte man damit nicht hinterm Berg oder in diesem Zusammenhang hinter den Lärmschutzwällen der Autobahn halten. Wir in Chemnitz haben viel Besonderes. Neben unserer Stadt, unseren Bürgern und vielen Sehenswürdigkeiten haben wir unter anderem auch unseren Steinernen Wald. Hinzukommend stehen die Fundstücke genau an der Stelle, an die wir Gäste von außerhalb gerne haben wollen – in der Innenstadt. Ebenso halte ich einen Hinweis auf unser Industriemuseum für überaus erwägenswert. In der Ausstellung wird eindrucksvoll zur Schau gestellt, was Chemnitzer schon geleistet haben, und vor den Toren der Ausstellung sieht der Besucher im Stadtgebiet, wozu wir heute in der Lage sind. Im Rahmen der Initiative der Koalitionsfraktionen CDU/FDP im Land zur Schaffung einer zukünftigen „Straße der sächsischen Industriekultur“ bietet es sich geradezu an, für das Industriemuseum an den Bundesautobahnen zu werben.
Ich halte es für geboten, die Chance zu nutzen, bei den nun möglichen neuen Hinweistafeln mindestens einer Sehenswürdigkeit oder am besten beiden, Steinerner Wald und Industriemuseum, ihren Platz einzuräumen. Vielleicht gibt es ja in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, wenn man die Vorgaben erklärt, dass Chemnitzer Bürger Motivdarstellungen vorschlagen können und man daraus das Beste auswählt.
Gleichwohl muss dann, nach der Autobahnabfahrt, auch eine leitende Beschilderung hin zu den Orten vorhanden sein.“