FDP Fraktion lehnt Berufsschulzentrum als neuen Standort für Schulmodell ab- Alternative Standorte müssen mit Schulmodell geprüft werden

Im Zusammenhang der anhaltenden Debatte und Spekulation, über den zukünftigen Standort des Chemnitzer Schulmodells, lehnt die FDP Fraktion einen Umzug in die Chemnitzer Berufsschule für Wirtschaft I an der Lutherstraße ab. Stattdessen sollte weiter nach anderen Alternativen gesucht werden, die nicht zu Folge hätten, dass Schüler aus dem Chemnitzer Stadtgebiet gedrängt würden, wie dies es jetzt die Konsequenz wäre wen das Schulmodell in die Lutherstraße einzöge. Hierzu erklären Hendrik Haase und Gordon Tillmann, beide für die FDP Fraktion Mitglieder im Schulausschuss:

„Wie wir es bereits vor einigen Wochen geäußert haben, ist für uns ein rütteln am Standort des Berufsschulzentrum für Wirtschaft I an der Lutherstraße keine Thema. Wir fordern vielmehr auf die Debatte über die Umnutzung des Hauses zu beenden, mit Investitionsmitteln, die in den nächsten Jahren Mangelware sind, Fördermittel zurückzahlen zu wollen. Es kann doch nicht ernsthaft von Fraktionen im Stadtrat gewollt sein, Steuergelder in Größenordnung dafür einzusetzen, um Fördermittel nach Brüssel zurück zu überweisen und hinzukommend zu akzeptieren qualifizierte, junge Berufsschüler und mitunter Neu-Chemnitzer aus dem Oberzentrum und Wirtschaftstandort Chemnitz ins Umland abzudrängen. Vielmehr ist es für uns geboten mit den vorhandenen Geldern Schulen auf den Stand zu bringen, dass die bestehende Gesamtschülerzahl in Chemnitz erhalten oder erhöht werden kann, unter guten Lernbedingungen. Aus unserer Sicht muss die Verwaltung einen abschließenden Vorschlag für das Chemnitzer Schulmodell schnellstmöglich und noch in diesem Schuljahr auf den Tisch bringen und in Folge bestehende ggf. bislang leerstehende Schulgebäude für das Schulmodell herrichten. Wir fordern in diesem Zusammenhang eine dauerhaften Lösung ein und nicht nur ein Zwischendomizil.“