Schmalfuß: Chemnitz ist ein Gewinner der Standortkonzeption der Staatsregierung

Teilnutzung des Kaufhauses Schocken durch Landesamt für Archäologie prüfen

andreas-schmalfuss(Dresden/25.01.2011) Die Sächsische Staatsregierung hat heute ihre Standortkonzeption im Rahmen der Staatsmodernisierung im Freistaat vorgestellt. Demnach soll unter anderem Chemnitz Sitz des Präsidenten der fusionierten Landesdirektion Sachsen werden sowie Sitz des Landesamtes für Archäologie.
Dazu erklärt der Chemnitzer FDP-Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Andreas Schmalfuß:

„Chemnitz ist ein Gewinner der Standortkonzeption. Mit dem Hauptsitz der Landesdirektion wird die Stadt eine zentrale Position in der Verwaltungsstruktur Sachsens innehaben. Diese Entscheidung wird der wachsenden Bedeutung der Stadt Chemnitz gerecht.

Ganz besonders freut mich die Entscheidung, dass Chemnitz auch Sitz des Landesamtes für Archäologie mit seinen 75 Mitarbeitern sein wird. Die Symbiose mit dem Landesarchäologiemuseum wird die Rolle unserer Stadt im sächsischen und nationalen Chor der Museums- und Forschungsstandorte stärken.

Es sollte nun geprüft werden, ob der Teil des Kaufhauses Schocken, dessen Nutzung bislang unklar ist, durch das Landesamt für Archäologie belegt werden kann.“