Anfrage zu Kosten durch Beklebung/Beschmierung von Stromkästen

Fragesteller: Meyer, Wolfgang (FDP Fraktion)

Fragetext:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

im Rahmen von wiederkehrenden Hinweisen der Beschriftung/ Beschmierung/ Beklebung von Strom- und Telefonverteilerkästen im Stadtgebiet und besonders in der Innenstadt ergeben sich für mich folgende Fragen.

1. Welche Mittel müssen/mussten seitens der Stadt bzw. städtischer Unternehmen für die Wiederherstellung eines vertretbaren Zustandes aufgebracht werden?

2. Wie viele Anzeigen wegen eine Beschriftung/Beklebung der Kästen gab es im 2007 und wie viele davon konnten aufgeklärt werden?

3. Ist es möglich die Kästen ähnlich der Stadtmöblierung (Wartehäuschen etc.) als mietbare Werbemittelträger zu nutzen bspw. durch Anbringung von Plakatträgern und somit gleichzeitig die Fläche für unrechtmäßige Beschmierung und Beklebung zu minimieren?

4. Gäbe es im Falle einer Umsetzbarkeit einer solchen Werbemittelträger-Lösung innerhalb der städtischen Beteiligungen eine Gesellschaft die mit der Vermarktung der Flächen beauftragt werden könnte?

5. Welche Regelungen wären notwendig, um in Falle einer Nicht-Durchsetzbarkeit obiger Vorschläge eine Bemalung (bspw. durch Schulklassen, Künstler; wie in deutschen Städten bereit praktiziert bzw. in Chemnitz an Glascontainer-Verschlägen des ASR vorgesehen) zu ermöglichen?

Datum: 20080709100000