Medienresonanz: GGG lagert aus, Chefin wiegelt ab

(Chemnitzer Morgenpost / Mittwoch, 24. Oktober 2007)
Trennungsabsichten hegt das größte Wohnungsunternehmen der Stadt. Die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG) will ihr Vermietungsgeschäft abgeben (Morgenpost berichtete). Laut Chefin Simone Kalew (45) brauchen die Mieter der GGG aber keine Angst vor Veränderungen zu haben.

An die eigene Tochter Terra will die GGG ihr Vermietungsgeschäft abgeben. Terra soll dann umbenannt werden – in Wohnen in Chemnitz GmbH. „Wir gehen davon aus, dass mit der Ausgliederung eine Optimierung des Vermietungsergebnisses erreicht wird“, so Frau Kalew. Denn: Der GGG laufen die Mieter davon. Neun Mitarbeiter der GGG sollen deshalb zur Terra wechseln und auf Provisionsbasis Mieter anwerben. „Die geplante Ausgliederung hat auf die Bestandskunden keinerlei Auswirkungen“, beteuert Simone Kalew.

FDP-Stadtrat Dieter Füsslein (66, FDP) sieht die Ausgliederung skeptisch. „Das Hauptgeschäft der GGG ist der Umgang mit den Mietern“, sagt er. „Wenn man das auslagert, ist das eine Problemverdrängung, nicht Problemlösung.“ Heute stimmt der Stadtrat über die Auslagerung ab. (as)

Datum: 20071024