FDP Kreisvorsitzender sieht in Stadtteilbeschilderung nur einen halben Schritt

Wolfgang Lesch, FDP Kreisvorsitzender, sieht in der durch Oberbürgermeisterin Ludwig jetzt in Auftrag gegeben Stadtteilbeschilderung nur einen halben und ersten Schritt. „Wir würden uns wünschen, dass die Chemnitzer Ortsteile in Zukunft nicht nur durch schöne, neue Schilder auf sich aufmerksam machen können, sondern auch durch die Einrichtung von Stadtteil- bzw. Stadtbezirksräten. Diese könnte Frau Oberbürgermeisterin mit auf den Weg bringen.“

In der letzten Stadtratssitzung stellte die FDP Fraktion eine entsprechende Ratsanfrage, um beispielsweise Klarheit über die damit verbunden finanziellen Aufwendungen zu bekommen. „Wir könnten uns vorstellen, dass im Zusammenhang mit der nächsten Kommunalwahl 2009 gleichzeitig entsprechende Räte gebildet würden.“ so Lesch. Die Ortschaftsräte in den zuletzt eingemeindeten Ortsteilen leisten aus seiner Sicht eine hervorragende Arbeit vor Ort. Eine ähnliche Möglichkeit der Mitbestimmung wünscht sich Lesch dabei aber auch für die restlichen Ortsteile.

„Wir sind bei dem Thema Beschilderung ein wenig verwundert, dass es seitens der Stadt keine nennenswerte Positionierung zum Thema touristischer Unterrichtungstafeln an den, die Stadt tangierenden, Bundesautobahnen gab. In Altenburg haben es Sponsoren mit einer Spende von knapp 3000 Euro der Stadt ermöglicht, an der A4 auf sich aufmerksam zu machen. Wenn sich Frau OB um die rechtlichen Hintergründe kümmern würde, könnte ich mir vorstellen das wir das in Chemnitz auch recht schnell geschultert bekommen.“ so Lesch vor dem Hintergrund der Meldung der Freien Presse über ein Schild an der A72 in Höhe Chemnitz, welches für die Stadt Annaberg wirbt.

Eduard Jenke
Pressesprecher
FDP Chemnitz

Datum: 20070318