FDP kritisiert Müller wegen seiner Zustimmung zur Gesundheitsreform scharf

Der FDP-Kreisvorsitzende Wolfgang Lesch hat den SPD- Abgeordneten Detlef Müller (MdB) aus unserem Wahlkreis für sein Abstimmungsverhalten bei der Verabschiedung der Gesundheitsreform heute in Berlin scharf kritisiert. „Müller hat mit seiner Zustimmung zur Gesundheitsreform als Parteivertreter, aber nicht als Volksvertreter gehandelt“, erklärte Lesch wörtlich. Obwohl die sachlichen Bedenken gegen die Gesundheitsreform auch in den Regierungsfraktionen überwogen hätten, habe der SPD- Abgeordnete Müller mit seiner Zustimmung den Weg in eine sozialistische Zwangskasse geebnet und die Krankenkassenbeiträge gleichzeitig in die Höhe getrieben.

Lesch warf Müller vor, die schwarz-rote Koalitionsräson in Berlin sei ihm wichtiger als der Einsatz für die Menschen in seinem Wahlkreis. „Dieser Gesundheitsmurks, für den Müller ganz persönlich mitverantwortlich ist, macht die Gesundheitsversorgung für alle teurer, aber für niemanden besser“, kritisierte Lesch. Vor allem werde das Gesundheitssystem nicht zukunftsfest. Die Leidtragenden seien die Patienten, die Versicherten und alle in der Gesundheitsversorgung Berufstätigen.

Eduard Jenke
Pressesprecher
FDP Chemnitz

Datum: 20070202