FDP Fraktion verwundert über Umgang mit Stellungnahmen zum Chemnitzer Schulmodell

Die Mitglieder der FDP Fraktion im Chemnitzer Stadtrat zeigen sich verwundert über das Handeln der Verwaltung im Hinblick auf das Chemnitzer Schulmodell.

In einem Schreiben vom 12. Juni diesen Jahres wurden die Fraktionen vom
zuständigen Bürgermeister Berthold Brehm gebeten, eine Stellungnahme zum zukünftigen Standort des Chemnitzer Schulmodells abzugeben. „Dieser Anfrage sind wir, nach Gesprächen sowohl mit Vertretern des Schulmodells als auch mit Planern, nachgekommen. Wir teilten Bürgermeister Brehm in unserem Antwortschreiben mit, dass aus unserer Sicht ein Neubau, beispielsweise auf dem Gelände der Alten Aktienspinnerei an der Straße der Nationen in unmittelbarer Uni-Nähe, zu begrüßen und zu prüfen wäre. Diese Variante wäre nach unseren überschlägigen Berechnungen in einem
ähnlichen Kostenrahmen wie ein Umzug in ein umzubauendes bestehendes Gebäude. Gleichzeitig haben wir die Überlegung angestrengt an diesem Standort die Körperbehindertenschule oder andere Einrichtungen einfließen zu lassen.“ so Wolfgang Meyer, FDP Fraktionsvorsitzender.

Bislang gab es an die Fraktion keinerlei weitere offizielle Stellungnahmen. Stattdessen wurde im Schulausschuss, in dem die FDP Fraktion nicht vertreten ist, eine Ausreichung für die Planungen des Schulmodells in der Flemmingschule verteilt. „Wir sind etwas verwundert
über diesen Umgang mit den Fraktionen. Es stellt sich die Frage wofür die
Fraktionen um eine Stellungnahme gebeten wurden, wenn die Verwaltung anscheinend dann doch nur den eigenen Plänen folgt.“ so Meyer abschließend.

Eduard Jenke
Pressesprecher
FDP Chemnitz

Datum: 20060925