Untersuchungsausschuss muss bald Schlussstrich unter Ära Weiss/Fuchs ziehen

„Wie die bisherigen Zeugen konnte auch Sachsen LB-Vorstand Hans-Jürgen
Klumpp nichts Neues zur Arbeit des Untersuchungsausschusses beitragen“,
sagte heute Dr. Andreas Schmalfuß, Obmann der FDP-Fraktion im Sächsischen
Landtag im Sachsen LB-Untersuchungsausschuss. „Die Aussage Klumpps lässt
sich kurz zusammenfassen: Er habe nichts gesehen, nichts gehört und nichts
gesagt.“

Die Zeugenaussage sei einzig ein Beleg für das jahrelange mangelhafte
Management der Landesbank-Vorstände, sagte Schmalfuß: „Wenn man sich die
Zeugen anhört, fragt man sich unwillkürlich, wer die Sachsen LB eigentlich
geführt hat.“

Der Untersuchungsausschuss müsse seine Arbeit zügig fortführen, um bald
einen sauberen Schlussstrich unter die Ära der abberufenen Vorstände Dr.
Michael Weiss und Rainer Fuchs ziehen zu können, so Schmalfuß. „Die
vollzogene Neuausrichtung der Sachsen LB darf nicht über Gebühr durch das
Missmanagement der Vergangenheit gefährdet werden.“

Hoffnungsfunken, wie die Zusammenarbeit von Sachsen LB und WestLB, dürften
nicht zertreten werden, mahnte Schmalfuß. „Der Freistaat braucht eine starke
Landesbank, die sich auch für den sächsischen Mittelstand engagiert.“

(Dresden/14.11.2005)

Datum: 20051118