Kreischef empört über Verhalten des Tietz Chefs

Wolfgang Lesch, Kreisvorsitzender der Chemnitzer FDP, zeigte sich empört über den Bericht der Chemnitzer „Freie Presse“ vom 16. Juni 05, im Zusammenhang mit der verdeckten Wahlkampfwerbung durch eine Pressemeldung der eigens engagierten Agentur.

„Herr Dr. Rohr hätte nach der öffentlichen Diskussion im Vorfeld der Veranstaltung sensibilisiert sein müssen, wie er mit der Veranstaltung in seinem Haus umzugehen hat. Im Nachhinein zu sagen, man hätte nichts gewusst ist zu einfach. Eigenbetrieb heißt nicht, dass man sich fern des öffentlichen Rechts bewegen dürfe und eigene Sache machen kann. Ich fordere eine Stellungnahme des Oberbürgermeisters in der kommenden Ratssitzung.“ so Lesch. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Ultralinken noch immer im Blickfeld des Verfassungsschutzes stehen, genau zu denen fühlt sich Herr Lafontaine augenblicklich aus Machtgier hingezogen.“ fügt Lesch hinzu.

Ähnlich äußerte sich auch Wolfgang Meyer, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat. „Herr Lafontaine war 1989 als einer von zwei Ministerpräsidenten gegen die Wiedervereinigung und will heute mit der Nachfolgeorganisation der sozialistischen Einheitspartei gemeinsame Sache machen. Ich frage mich wie lang man sich dafür im Kreis drehen muss, um sich so zu wandeln.“ so Meyer.

Eduard Jenke
Pressesprecher

Datum: 20050617