Lesch stellt Frage: Wird Chemnitz politisch ferngesteuert?

Wolfgang Lesch, Kreisvorsitzender der Chemnitzer FDP, zeigt sich empört
über das Verhalten des amtierenden Bürgermeisters Frank Motzkus.
„Wenn man den Nachforschungen des Bild-Journalisten Glauben schenken darf
und Herr BM Motzkus seit nunmehr 13 Jahren in Chemnitz wohnhaft, ein
Fahrzeug mit Düsseldorfer- Nummerschild fährt. Mir persönlich wird nun
klar, warum es Herrn Motkus schwer fällt dem hiesigen Mittelstand eine
Chance zu geben. Herr BM Motzkus scheint nach nunmehr 13 Jahren immer noch
nicht wirklich in
Chemnitz angekommen zu sein“ so Lesch entrüstet.

„Außerdem sehe ich eine Vorteilsnahme gegenüber unserer Chemnitzer Bürger,
statt als vorbildlicher Mitbürger (kann man wohl verlangen) der Stadt, mit
gutem Beispiel voran zu gehen und die Abgaben seiner Wahlheimat zukommen
zu lassen, zahlt er lieber die KFZ-Steuer in NRW ! Eine
Ordnungswidrigkeit ist dies allemal (Aussage Ordnungsamt Zwickau).
Scheinbar gibt es in Chemnitz Bürger erster und zweiter Klasse so sehe ich
den Fehltritt seiner Frau Gemahlin, der anscheinend als Bagatelle
abgehandelt wird.“ so Lesch weiter.

Er spielt damit auf die durch Frau Motzkus verursachten Unfälle bzw.
Sachbeschädigungen an, welche in den Medien zu lesen waren.

Lesch fordert von Herrn BM Motzkus ein Bekenntnis für seine Arbeitgeber,
die Stadt Chemnitz und somit die Chemnitzer Bürger.

Im Bezug auf das ausstehende Ergebnis der Blutabnahme zur Alkoholkontrolle
und der sich ggf. ergebenden Schritte, hofft Lesch, dass gleiches Maß wie
für jeden anderen angewandt wird. Es ist mir kein weiterer Fall in
Chemnitz bekannt, wo das Ergebnis des Alkoholtestes nach 48 Stunden nicht
bekannt ist.

Eduard Jenke
Pressesprecher

Datum: 20050429