Archiv für den Monat: Januar 2004

Sitzung des Arbeitskreis : Stadtplanung und Strukturentwicklung Chemnitz

Zur Tagesordnung:
1. Begrüßung / Anwesendheit;
2. Aktuelles von der Stadtratsfraktion ( Bericht eines Mitgliedes des Stadtrates);
3. Ausblick auf das vergangene Jahr ( Vorsitzender );:
4. Diskussion / Anregungen über die Problematik:
„Welche Ziele bzw. welches Profil soll dieser AK in Zukunft haben?“
(Hierzu darf ich bitten, dass sich die Mitglieder im Vorfeld über die
zukünftige arbeitsweise, den Inhalt / Umfang / Zielsetzung /
Öffentlichkeitsarbeit des AKes Gedanken machen und
entsprechende konkrete Vorschläge / Vorstellungen vortragen )
5. Beschlussfassung über das Ergebnis der Beratung;
6. Terminfestlegung für das kommende Halbjahr

Datum: 20040203190000

Ort: „Sächsischer Hof“, Brühl

Sitzung der AG Wahlen

Für alle Mitglieder der Arbeitsgruppe wird eine aktive Teilnahme erwartet. Bei Nichtteilnahme zu o.g. Termin erwarte ich von jedem eine schriftliche Zuarbeit für die Erarbeitung des Wahlprogramms und für die Durchführung des Wahlkampfes. Erwartet werden

1. Ideen zu inhaltlichen Schwerpunkten, d. h. kommunalpolitische Schwerpunkte setzen (wahlkreisbezogen) und welche bundespolitischen Themen wollen wir mit einbinden.

2. Vorschläge zum Ablauf Wahlkampf. Welches Printmaterial ist sinnvoll, wie werden die Wahlkreise berücksichtigt.

3. Gedanken zur Finanzierung, in welche Aktivitäten soll stärker investiert werden. Wie kommen die Mittel zusammen.

Je eine halbe A4 Seite mit Vorschlägen bitte per Mail an mich oder Mail/Fax an die Geschäftsstelle.

Leitung: Ute Stöckert

Datum: 20040219183000

Ort: Gaststätte „Nostalgie“
Waldenburgstraße 18, 09116 Chemnitz

Liberaler Stammtisch der FDP Chemnitz (Kommunalwahlvorbereitung)

Der Stammtisch soll ungezwungene Gespräche über Bundes- Landes- und Kommunalpolitik ermöglichen. Es besteht die Möglichkeit über aktuelle Themen aus dem Rathaus mit den Stadträten zu diskutieren oder die politische Arbeit der Liberalen in Chemnitz zu hinterfragen.

Alle Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger, sind sehr herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Diese Veranstaltung soll als eine Initiative gegen den Politikverdruss weiterhin in regelmäßigen Abständen stattfinden und den Bürgern der Stadt mit Informationen und Diskussionen als eine Brücke in Politik fungieren.

Datum: 20040218190000

Ort: Die Veranstaltung muß aus Platzgründen nicht wie bilsang angekündigt im „Sächsischen Hof“ statt, sondern wurde in der „Ratskeller Chemnitz“, Markt 1 verlegt

TV-Projekt beim MDR: „Verhalten von Rasch ist skandalös“

Die sächsische FDP hat den Versuch von Innenministers Horst Rasch (CDU) scharf kritisiert, beim Mitteldeutschen Rundfunk eine TV-Sendung im Auftrag des Innenministeriums zu platzieren. Wie der FDP-Landesvorsitzende Holger Zastrow erklärte, sei das Verhalten Raschs „absolut skandalös“: „Offenbar betrachtet Herr Rasch den MDR als Staatsrundfunk. Von journalistischer Unabhängigkeit und dem Gebot der Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Fernsehens scheint der Innenminister nichts zu halten. Die versuchte Platzierung seines Lieblingsprojekts durch die Hintertür ist ein Anschlag auf die redaktionelle Unabhängigkeit des MDR.“ Das Verhalten Raschs erinnere stark an DDR-Zeiten, als die Partei- und Staatsführung die Medien als Sprachrohr für die eigene Propaganda missbrauchte. Offenbar sei die Staatsregierung im Wahljahr bereit, alle Register der Öffentlichkeitsarbeit zu ziehen, um sich in ein positives Licht zu rücken.

Äußerst bedenklich seien zudem die Aussagen Raschs zur Auftragsvergabe. „Die Umgehung einer Ausschreibung riecht förmlich nach Vetternwirtschaft. Herr Rasch sollte aufpassen, dass er mit seinem Verhalten nicht in die Fußstapfen von BA-Chef Florian Gerster tritt“, so Zastrow. Es sei bemerkenswert, dass der Innenminister bei der Aufdeckung des Skandals wie „ein beim Abschreiben ertappter Schüler reagierte“ und keinerlei Einsicht falschen Handelns zeigte. Offenbar sei Innenminister der Meinung, dass der Zweck die Mittel heilige. „Ich frage mich, wie lange es sich Ministerpräsident Georg Milbradt noch leisten kann, Pannenminister Rasch im Kabinett zu halten“, so der FDP-Landeschef abschließend.
(Quelle: FDP Sachsen)

Datum: 20040123

Erklärung der Chemnitzer Bürgerinitiative ..

Erklärung der
„Chemnitzer Bürgerinitiative für einen bezahlbaren und bürgernahen öffentlichen städtischen Nahverkehr“

Damit endlich der mit Übernahme der Tarifhoheit und Tarifeinführung unter Flagge des VMS seit dem 1. Januar 2002 eingeleitete freie Fall und Niedergangsprozess des Chemnitzer ÖPNV und der CVAG zum Stillstand kommt und die CVAG auch noch in fünf Jahren als wettbewerbsfähiges öffentliches Verkehrsunternehmen existiert, verlangt unsere CBI insbesondere in Vorbereitung der Chemnitzer Kommunalwahlen 2004 von den Hauptverantwortlichen dieser Stadt, endlich die Notbremse zu ziehen und nachfolgende Forderungen umgehend zu unterstützen.

1. Neuformierung bzw. Erweiterung des Aufsichtsrates der CVAG unter Beteiligung von Vertretern aller Fraktionen des Stadtrates, unserer Chemnitzer Bürgerinitiative u.a. Bürgervertretern. Herr Oberbürgermeister Dr. Seifert sollte freiwillig als Vorsitzender des Aufsichtsrates der CVAG zurücktreten und seinen Posten endlich zur Verfugung stellen.

2. Umgehende Reformierung bzw. Abschaffung des Job-Tickets, insbesondere für die Tarifzone 13. Hier werden eindeutig Personengruppen aus öffentlichen Einrichtungen einseitig mit öffentlichen Mitteln zusätzlich begünstigt. Die gegenwärtige Tarif- und Preispolitik des VMS und der CVAG gegenüber den Chemnitzer Bürgern lässt die Aufrechterhaltung eines Jobtickets so nicht mehr zu. Die Chemnitzer Stadtverwaltung stellte z.B. 2002 sowie auch 2003 „für den so genannten Arbeitgeberanteil“ bei knappen Kassen einen Jahreszuschuss von je über 120 Tausend Euro aus öffentlichen Mitteln für das Jobticket zur Verfügung. Da im Gegensatz alle anderen Tarife nicht mehr nachvollziehbar für die betroffenen Bürger unangemessen in die Höhe getrieben werden, die stadteigene CVAG darüber hinaus eine Strategie zur weiteren Kürzung von freiwilligen Zuschüssen der Stadt für die stadteigene CVAG zu Lasten ihrer Fahrgäste betreibt, ist ein Jobticket unter diesen Umständen nicht mehr vertretbar. Der Stadtrat wird aufgefordert, endlich das Jobticket „aus dem Verkehr zu ziehen“.

3. Umgehende Einführung eines Monats-Citytickets für Chemnitz als Oberzentrum des VMS für 25,00 Euro mit Abo-Verfahren als Jahreskarte (zehn Monate bezahlen- zwölf Monate nutzen), allerdings ohne Übertragbarkeit und Mitnahmeregelung.

4. Die Gewährung von besonderen Rabatten und Angeboten für die Chemnitzer Senioren. Die CBI ist bereit, gemeinsam mit dem Chemnitzer Seniorenbeirat entsprechende Vorschläge zu erarbeiten und zu unterbreiten.

5. Korrektur der ab 14. Dezember 2003 erhöhten Preise bei den Mehrfahrtenkarten. Sofortige Korrektur der Tariferhöhung ab 14.12.03 für die Kurzstrecke und Wiederherstellung des bisherigen Preises i.H. von 0,70 Euro für Chemnitz. Diese Tariferhöhungen ab 14.12.03 wurden im Zusammenhang mit dem in Kraft getretenen neuen Fahrplan in einer nicht nachvollziehbaren Weise von gravierenden Leistungskürzungen und Ausdünnungen verbunden. Die vollzogenen Tariferhöhungen sind somit ein doppelter Preiswucher.

6. Durchführung eines einjährigen Testes mit einem Tarif von 0,50 Euro für die Kurzstrecken in Chemnitz.

7. Sparsamerer Einsatz von Mitteln für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit und eine bedeutende Einsparung dieser Mittel im Haushaltsjahr 2004. Es geht hier um die Einsparung öffentliche Mittel!

8. Umfassende Einsparungen auch von Personal- und Honorarkosten innerhalb der Verwaltung der CVAG, insbesondere gravierende Kürzungen von Beraterhonoraren für Unternehmen und Einzelpersonen.

9. Anerkennung von Chemnitz als Oberzentrum des VMS durch die Gewährung von durchgängigen Sonderrabatten und ausgewählten Sonderkonditionen für die Fahrgäste der CVAG. Die in Chemnitz erzielten Mehreinnahmen an Hand der Fahrgastzahlen im Verbund dürfen sich nicht zum Nachteil und Niedergang der CVAG, sondern müssen sich endlich zum Vorteil der CVAG und der Chemnitzer Fahrgäste auswirken.

10. Dialogfortsetzung zwischen CVAG und unserer CBI entsprechend einer eigenen Erklärung der CVAG in einem internen Informationsblatt vom 29.08.03, aber erst unter Vorsitz des neuen Technischen Vorstandes und künftigen Chefs der CVAG, Herrn Rasemann. Der am 29.08.03 von der CVAG mit der CBI wieder aufgenommene Dialog wurde leider einseitig von Herrn Dehgreif nach wenigen Wochen wieder beendet. Nach dem Vorbild von Herrn Dr. Seifert reagierte auch Herr Dehgreif nach dem 29.08.03 aufschreiben der CBI grundsätzlich nicht mehr. Das Treffen vom 29.08.03 war offensichtlich nur als positive Werbung für die Presse gedacht und sollte einen Tag nach der Beschlussfassung des ZVMS über die Tariferhöhungen ab 14.12.03 ein gutes Einvernehmen zwischen der CVAG und unserer CBI demonstrieren.

11. Klare Zusagen vom VMS und der CVAG, dass 2004 keine weitere Tariferhöhung vorbereitet bzw. für Chemnitz beschlossen werden.

12. Einhaltung der schriftlichen und mündlichen Zusagen vom VMS und der CVAG gegenüber der CBI, -bezüglich des Erhaltes von Einladungen zu den Versammlungen des ZVMS, – der vorherigen Anhörung und Einbeziehung der CBI bei vorgesehenen Tariferhöhungen für die Tarifzone 13 und -endlich eine schriftliche Reaktion und Beantwortung auf die Vorschläge und Forderungen unserer CBI.

13. Offenlegung des Jahreshaushaltes des ZVMS für das jeweils zurückgelegte Geschäfts- und Haushaltsjahr.

14. Wahrung der Loyalität durch die Pressesprecher öffentlicher Chemnitzer Verwaltungen und Einrichtungen. Unsere CBI verwahrt sich gegen jegliche Formen arroganter Machtausübung und Versuche zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung in Chemnitz, wie praktiziert im Zusammenhang mit der kurzfristigen Raumabsage für ein geplantes Bürgerforum am 6. November 03 durch die Verwaltung der TUC und in Durchführung eines Bürgerforums am 17.11. 03 durch anmaßende Forderungen des Pressesprechers der CVAG. Öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen werden mit öffentlichen Mitteln finanziert und sind deshalb Dienstleistungen für die Bürger. Dies muss endlich auch von den Verantwortlichen in Chemnitz begriffen werden.

15. Endgültige Beendigung des Teufelskreises von Tariferhöhungen und Preistreiberei, von Leistungskürzungen und Ausdünnung, von Abbau des Fahrerpersonals und der Vertreibung von Fahrgästen. Es ist fünf vor 12 beim ÖPNV in Chemnitz. Der von unserer CBI bereits am 8. Februar 2002 zu einem öffentlichen Chemnitzer Bürgerforum in der TUC angekündigte Teufelskreis und Niedergangsprozess des Chemnitzer ÖPNV und der CVAG nimmt unter der Flagge des ZVMS seinen Lauf. Eine sozial funktionierende Stadt lebt aber nicht nur von der Kultur allein, sondern benötigt auch einen attraktiven bezahlbaren und bürgernahen städtischen ÖPNV. Arroganz, Schönfärberei, irreführende Argumentationen, die Negierung von Chemnitz als Oberzentrum des VMS, ein stures Nein zu vielen vernünftigen Bürgervorschlägen zur Erreichung einer Wende beim CÖPNV, enden in einer Sackgasse. Wann wird endlich von den Hauptverantwortlichen in Chemnitz, des VMS und der CVAG diese Situation begriffen werden?

Die ab 14.12.03 erneut in Kraft gesetzten Tariferhöhungen, verbunden in Chemnitz mit einer nicht nachvollziehbaren Leistungskürzung und teilweise mit einer katastrophalen einschneidenden Ausdünnung auf Schwerpunktlinien lässt nicht nur eine fehlende Verkehrsstrategie vermissen, sondern auch eine völlige Konzeptionslosigkeit erkennen.

Herr Dr. Seifert, als Oberbürgermeister dieser Stadt und Mitglied der SPD, als Vorsitzender des Aufsichtsrates der CVAG und Vorsitzender des ZVMS war bis zum heutigen Tag nicht bereit, mit unserer von den Chemnitzer Bürgern am 8. Februar 2002 legitim gewählten Bürgerinitiative, ein persönliches Gespräch zu fuhren. Deshalb wenden wir uns nun aufgrund der bevorstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2004 nochmals an die Parteien und Fraktionen im Chemnitzer Stadtrat sowie an die Stadträte und ersuchen um Unterstützung zur Erreichung einer Wende beim ÖPNV in Chemnitz. Wir sind bereit, alle möglichen Formen einer Zusammenarbeit und Unterstützung zu nutzen, im Interesse der Bürger dieser Stadt. Nur wer sich für einen besseren und bürgernahen ÖPNV in dieser Stadt bekennt, nimmt tatsächlich auch Bürgerinteressen wahr und setzt sich für eine bessere Bürgerdemokratie ein. Es wird Zeit, die Konzeptionslosigkeit beim ÖPNV in Chemnitz zu beenden. Dazu brauchen wir aber gravierende Veränderungen in dieser Stadt, unterstützen auch Sie deshalb die Forderungen unserer CBI.

Dezember 2003

Die Chemnitzer Bürgerinitiative für einen bezahlbaren und bürgernahen ÖPNV

Datum: 20040116

Sitzung des Arbeitskreis : Stadtplanung und Strukturentwicklung Chemnitz

Zur Tagesordnung:

1. Begrüßung / Anwesendheit;

2. Aktuelles von der Stadtratsfraktion ( Bericht eines Mitgliedes des Stadtrates);

3. Ausblick auf das vergangene Jahr (Vorsitzender);

4. Diskussion / Anregungen über die Problematik:

„Welche Ziele bzw. welches Profil soll dieser AK in Zukunft haben?“

(Hierzu darf ich bitten, dass sich die Mitglieder im Vorfeld über die zukünftige arbeitsweise, den Inhalt / Umfang / Zielsetzung / Öffentlichkeitsarbeit des AKes Gedanken machen und entsprechende konkrete Vorschläge / Vorstellungen vortragen )

5. Beschlussfassung über das Ergebnis der Beratung;

6.Terminfestlegung für das kommende Halbjahr:

Datum: 20040203190000

Ort: Ort: Sächsischer Hof, Brühl

Numerus Clausus durch Ordnungsamt

Numerus Clausus durch Ordnungsamt ?

(Chemnitz/ 17.01) Das sich nach Empfehlung der Wibera Studie die Verwaltung dazu angehalten fühlt, alle Einnahmemöglichkeiten zu nutzen, ist nichts neues. Wenn es sich jedoch um kurzsichtige Verwaltungsakte handelt, sollten die Mitarbeiter im Ordnungsamt um Einar Bergmann weitsichtiger handeln.
Zum Tag der offenen Tür an der Chemnitzer Uni kamen, ähnlich wie erwartet und in den Medien mehrfach erwähnt, mehr als 3000 junge Damen und Herren, um sich über einen eventuellen Studienort Chemnitz zu informieren. Dieser Veranstaltungstag findet seit Jahren am 15. Januar statt, was entgegen der Aussage von Herrn Bergmann steht, der eine langfristige Ankündigung fordert (Freie Presse vom 17.01.04) damit das Amt sich einstellen könne. Von eine spontanen und für die Verwaltung überraschenden Veranstaltung kann, nach Ansicht der Chemnitzer FDP, keine Rede sein.
Hätten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes statt der Einnahmenquote einmal die Beschilderung entlang der Reichenhainer Straße im Blickwinkel gehabt, wäre ein einsichtigeres Handeln mit den „Falsch-“ Parkern sicherlich die Folge gewesen. Der Parkplatz neben der Mensa war an diesem besagten Tag schon durch Studenten und Mitarbeiter ausgelastet und somit für den Besucheransturm kaum nutzbar. Eine Beschilderung des Parkplatzes hinter dem Neuen Hörsaalgebäudes ist bis heute nicht realisiert worden. Dieser hätte ggf. ausreichend Platz gehabt, wenn man es den wusste.
So scheint es fraglich wo die Chemnitz- Interessierten hätten parken sollen, wenn man nach teilweise langer Anreise das erste Mal in Chemnitz ist und keine Ortskenntnis hat, geschweige den Parkplätze kennt.
Die Chemnitzer Liberalen fordern das Ordnungsamt zum umsichtigen Handeln auf, das zur Folge hat das die Vollstreckung der Bußgelder ausgesetzt werden sollte. Sollte dies nicht durch das Ordnungsamt erfolgen, sind die Einnahmen dazu zu verwenden eine Parkplatzbeschilderung in der Uni-Umgebung zu realisieren.
Zur Erinnerung an Chemnitz sollte es andere Aushängeschilder geben.

Eduard Jenke für FDP
Kreisverband Chemnitz
Tel.: 0371 – 59 056 90
Fax.: 0371 – 59 056 92
[email protected]

Datum: 20040117

Treffen der AG Wahl

Tagesordnung:
Konstituierende Sitzung, in der erste TOP und Festlegungen getroffen werden.

Bitte ermöglichen Sie Ihr Kommen, damit die AG arbeitsfähig wird.

Vorsitz: Ute Stöckert

Datum: 20040121183000

Ort: Veranstaltungsort: Gaststätte „Nostalgie“, Waldenburgstr. 18, 09116 Chemnitz

Listenparteitag der FDP Sachsen

Die sächsische FDP wird am 31. Januar als erste Partei ihre Landesliste zur Landtagswahl 2004 aufstellen. Rund 250 Delegierte und Gäste werden zum Parteitag erwartet. Die Landesvertreterversammlung beginnt um 11.00 Uhr. Die Wahl des Spitzenkandidaten ist für ca. 13.00 Uhr vorgesehen. Designierter Spitzenkandidat ist der Landesvorsitzende Holger Zastrow.
Zum Listenparteitag wird auch der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle erwartet.

Datum: 20040131110000

Ort: Tagungsort ist die
„Schützenplatzhalle“ in Bautzen (Am Schützenplatz 3, 02625 Bautzen).

Ausbildung ist die Sicherung unserer Zukunft

Beim Thema Ausbildung schlagen die Wellen derzeit besonders hoch. Ausbildungsplatzabgabe, Fachkräftemangel, Bildungs- und Berufschancen sind nur einige Schlagwörter der aktuellen Diskussion. Auch der Arbeitskreis Liberale Arbeitnehmer möchte sich gleich zu Beginn des Jahres mit diesem Thema intensiver beschäftigen. Wir sehen darin neben der schulischen und universitären Bildung den politischen Schwerpunkt in den nächsten Jahren bundesweit, vor allem aber in Sachsen. Schulabgängern einen Ausbildungsplatz anzubieten ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe unserer Unternehmen in Dienstleistung, Handwerk und Industrie, sondern im allerbesten betriebswirtschaftlichen Sinne die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Sachsen.

Wenn man Unternehmen befragt warum diese ausbilden, wird am häufigsten die Gewinnung von Nachwuchskräften genannt. Weiterhin meinen die Unternehmer, dass oftmals Fachkräfte, die den betrieblichen Anforderungen entsprechen, auf dem Arbeitsmarkt so nicht zu finden sind. Gerade Industrie und Handel, aber auch das Handwerk stellen mit 85 % aller Ausbildungsplätze den Löwenanteil. Um so erschreckender ist es, dass gerade in den neuen Bundesländern in den letzten Jahren immer weniger Unternehmen ausbilden. Dies hat sicherlich vielfältige Gründe. An erster Stelle ist die wirtschaftlich schwierige Lage zu nennen, in denen sich viele Betriebe befinden. Des weiteren kann man aber bestimmten Unternehmern den Vorwurf nicht ersparen, zu kurzsichtig und wenig strategisch ihren Betrieb geführt zu haben. Betrachtet man die demografische Entwicklung, wird dieses Problem in den nächsten Jahren auch bei uns in Sachsen erst richtig ernst. So mancher Unternehmer bemerkt dann die Tragweite seiner früheren Entscheidung. Unternehmen, die Ausbildung auch als Investition in die Zukunft begreifen, ernten teilweise schon heute die Früchte ihrer Anstrengungen in den neunziger Jahren. Da gibt es einige gute Beispiel gerade im Handwerk bzw. im verarbeitenden Gewerbe.

Aber es gibt auch andere Gründe für die Ausbildungsplatzmisere. So darf man sicherlich vor den Leistungsproblemen bei vielen Schulabgängern und der erschreckenden Orientierungslosigkeit hinsichtlich des künftigen Berufs nicht die Augen verschließen. Es kann nicht sein, dass erst in Betrieb und Berufsschule die jungen Leute zur Ausbildungsreife gebracht werden. Die Vermittlung der Vier Grundrechenarten gehört in die Schule. Mit einer vier in Mathematik kann ich von keinem Unternehmer des Werkzeug- bzw. Maschinenbaus erwarten, dass er mich so einfach als Azubi einstellt. Teure CNC Bearbeitungszentren und Maschinen stellen heute hohe Anforderungen an die zukünftigen Gesellen. Die Schule muss auch wieder der Ort werden, wo eine gewisse Berufsberatung für die Schüler stattfindet, die teilweise gar keine Vorstellungen mehr von den Aufgaben und Herausforderungen einzelner Berufsbilder haben. Die sächsische Liberalen machen sich dafür stark.

Es gibt aber noch viel mehr zu tun. So müssen neue Berufsbilder besonders im Dienstleistungssektor schneller als Ausbildungsberufe zugelassen werden. Die Ausbildungsberufe sollten zukünftig modular aufgebaut werden und Teilabschlüsse müssen möglich sein. So werden Jugendliche mit Lerneinschränkungen in die Lage versetzt einen Abschluss zu machen und nicht als ungelernt in das Berufsleben einzusteigen. Weiterhin müssen überdurchschnittlich begabte Auszubildende stärker gefördert werden, z.B. über Zusatzqualifikationen, die man sich während der Ausbildung mit erwirbt.

Die berufliche Ausbildung muss in der Gesellschaft aufgewertet werden. Wissensvermittlung zur Existenzgründung und Selbständigkeit sollte Bestandteil des Berufsschulunterrichts werden. Das duale Ausbildungssystem muss gestärkt werden und darf nicht durch rein staatliche Ausbildungsangebote in Schulform ausgehöhlt werden. Ausbildung im Verbund muss speziell gefördert werden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, für welche die Kosten allein zu hoch wären, können so ausbilden. Der Erwerb der Ausbildereignung durch Mitarbeiter in den ausbildenden Betrieben muss finanziell durch das Land Sachsen stärker unterstützt werden. Die Anforderung an die Ausbildereignung einfach auszusetzen sichert nicht die Qualität der Ausbildung. Neue Ausbildungs- und Lernformen wie Projektarbeit, Juniorfirmen und E-Learning müssen konsequent ausgebaut werden.

Es gibt eine Menge Aufgaben im Ausbildungssystem, die sofort abgearbeitet werden können. Da erscheint einem die aktuelle Diskussion um zu hohe Ausbildungsvergütungen und Ausbildungsplatzabgabe als reine Nebelkerzenattacke.

Robert Reichelt
Sprecher AK Liberale Arbeitnehmer
FDP Chemnitz

Datum: 20040110