Lesch sieht im derzeitigen Lehrstellenproblem nur ein kurzzeitiges Problem.

Angesichts der Misere auf dem Ausbildungsmarkt in Chemnitz zeigt sich Wolfgang Lesch, Kreisvorsitzender der Chemnitzer FDP, glücklich, dass die Äußerungen des OB Dr. Seifert zu seiner Wahl 2002 nicht Realität wurden. „Wenn, wie Seifert damals sagt, die Wende in der Abwanderung der jungen Leute in Chemnitz heute Realität wäre, sähe das Problem mit den Lehr- und Arbeitstellen heute noch viel dramatischer aus. Somit kann man mit stark weinenden Augen sagen, dass der anhaltenden Abwanderung aus Chemnitz etwas Positives abzugewinnen ist.“ Es macht in Chemnitz den Anschein, das nach dem Boom von Autohäusern und Grüne Wiese Projekten nun der Bau von seniorengerechten Wohnanlagen floriert. „Leider“ so Lesch „brauchen wir aber in Chemnitz für eine InnovationsWerk-, Sport-, KulturStadt die gesunde Mischung aus jung und alt“. Lesch betont und fordert in diesem Zusammenhang nochmals eine umgehende Bekennung der Stadt zum Brühl. Er fasst die Idee des liberalen OB Kandidaten Dr. Füsslein auf, der einen Verkauf der leer stehenden GGG- Immobilien zum symbolischen Preis vorschlug, um somit die Basis für Wohneigentum nach einer Sanierung bringt. Allein die Sanierung des Boulevard-Gehweges bringt keinen dazu sich hier eine Wohnung zu suchen.

Auf den Internet- Seiten der Stadt Chemnitz www.chemnitz.de geht man immer noch von einer Bevölkerung von ca. 253.000 Einwohnern aus (Stand 2001).

Eduard Jenke für FDP Kreisverband Chemnitz

Datum: 20030819