Neue Investruine ? FDP Chemnitz kritisiert den Vorschlag zur Änderung der Endhaltestelle der Buslinie 37

Als höchst verwunderlich bezeichnete der FDP Kreisvorstand-vorsitzende Wolfgang Lesch den Vorschlag der Klaffenbacher Ortsrätin Kerstin Klein, zur Linienänderung der Buslinie 37. Der Vorschlag die Endhaltestelle vom neugebauten Bahnhof Neukirchen/Klaffenbach (Kosten ca. 150.000 €) zum „Kaufland“ zu verlegen, hat eine gewisse Bürgernähe, komme doch recht spät. Vor allem wenn man weiß, dass es zu diesem Thema schon mehrere Informationsveranstaltungen gegeben hat. Die letzte vor wenigen Wochen im Wasserschloss Klaffenbach. Ausreichende Informationen hätte man auch vom Orts- und Stadtrat Detlef Müller bekommen können. Erstens ist er im Verkehrsgewerbe tätig und zweitens wohl über die Sitzungen im Verkehrsverbund bestens informiert.

Die neuentstandenen Gebäude drohen zu einer Investruine zu werden, da ohne die geplante Haltestelle der Linie 37, der Bahnhof in seiner Funktion als Schnittstelle zwischen Bus und Bahn, in der Weiterführung nach Neukirchen, nur unzureichend genutzt werden würde. Eine solche Fehlinvestition könne beim Bürger angesichts der aktuelle Haushaltslage nur Kopfschütteln hervorrufen.
Der Vorschlag sei zudem sowieso nicht umsetzbar, da die zum „Kaufland“ führende Chemnitzer Straße, zur Zeit nicht für den Busbetrieb zugelassen sei.

Datum: 20021203