35 % halten die Kanzlerkandidatur Westerwelles für eine gute Idee.

Nimmt man sich diese Zahl der Forsa- Umfrage vom 11.05.02 (abgebildet in der Morgenpost vom 11.05.02) her, kann man verstehen das die beiden selbstbenannten großen Volksparteien schnelle Kontra- Wortmeldungen zur Kandidatur von Dr. Guido Westerwelle als Bundeskanzler loswerden mussten. Schließlich sind darin enthalten die Prozente enthalten, die bis zur Kandidatur ggf. ihnen angehörten. Andreas Schmalfuß, Direktkandidat der Chemnitzer Liberalen, begrüßte die Entscheidung des FDP- Vorstandes und des Kandidaten selber, einen personalisierten Wahlkampf zu führen. „Wer sich klein redet, wird nicht wachsen, aber wir wollen wachsen.“ so Wolfgang Lesch, Kreisvorsitzender der Chemnitzer FDP mit den Worten Westerwelles. „Wir verstehen uns als eine Volkspartei und als solche sehen wir es durchaus als legitim, dass wir dem mündigen Bürger eine Alternative zur „Ruhigen Hand“ und zum „Grundkonservativem“.“ so Lesch weiter.
Wir werden lernen mit den Schlammschlachten unseres politischen Gegners und den mitunter politisch abhängigen Medien umzugehen. Unser Ehrenvorsitzender Hans Dittrich Genscher hat klar gestellt, dass wir eine Spaßpartei sind, denn wir haben Spaß und Freude an der politischen Arbeit, ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu den Problemen unserer Zeit aus den Augen zu verlieren. Wir sind nicht übergeschnappt, wenn wir mit einen eigenen Kanzlerkandidaten in den Wahlkampf ziehen, sondern dies ist die klare Botschaft, dass wir uns aus der Umklammerung der anderen, zur Zeit größeren Parteien, lösen und endlich mit dem Willen zu politischen Veränderungen, die 5 % Angst hinter uns lassen. Die anderen Parteien und politischen Vereinigungen haben Ihre Chancen gehabt, jetzt sind wir am Zuge! Opposition war gestern.

Datum: 20020515